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DEFAULT : Homöopathie für kranke Gemäuer
06.05.2013 20:51 (2812 x gelesen)

Der Putz bröckelt von der Wand, Schimmel und Modergeruch breiten sich aus. Diagnose:
feuchtes Mauerwerk. Die Firma Ecodry aus Sauerlach hat ein Verfahren zur Entfeuchtung
entwickelt – ohne Chemie, ohne bauliche Maßnahmen. Eine Art Homöopathie für
kranke Häuser, Kirchen und Pyramiden.


Sauerlach – Hinter dem Vorhang des Beichtstuhls, an der Wand neben dem Altar und versteckt hinter Marienbildern
hängen sie. Die Module des Ecodry-Systems, kleine weiße Kästchen, die Maria Stern vor dem Verfall bewahren.
Die hohe Luftfeuchtigkeit in der kleinen Wallfahrtskirche am Simsee hatte bereits die Mauern beschädigt,
Stuck, Deckengemälde und die Orgel waren in Gefahr.

Ein paar Monate dauerte es, dann hellten die Wände langsam auf, der leichte Modergeruch verschwand, die Mauern
waren trocken – ohne Chemie und ohne Bauarbeiten. „Homöopathie für kranke Häuser“ nennt Werner Büsch, Geschäftsführer bei Ecodry, das System. Die sanfte Therapie für feuchte Mauern. Büsch, 69, war bis vor zehn
Jahren Unternehmensberater. Während er spricht, gestikuliert er, skizziert Grafiken und wenn es kompliziert wird, hat
er einen Vergleich zur Hand. Da wird das Wassermolekül zum Handball, an dem zwei Tennisbälle hängen. Das feuchte Mauerwerk vergleicht er mit einem Buch, das in die Badewanne gefallen ist.
Trocknet es zu schnell, wird es wellig. Wenn Büsch über feuchte Mauern spricht, klingt das wie aus einem Lehrbuch. Dabei ist er Quereinsteiger. „Von Mauerentfeuchtung hatte ich vor zehn Jahren so viel Ahnung wie eine Kuh vom Walzertanzen“, sagt er. Einer seiner Klienten damals hieß Konrad Friedrich, der Gründer der Ecodry Systems
GmbH, noch mit Sitz in Unterhaching.

Friedrich wollte die Firma vier Jahre nach ihrer Gründung 1998 verkaufen, Büsch sollte ihm helfen. Doch dann kam alles anders. „Ich war von der Idee angesteckt“, erzählt Büsch. Der Unternehmensberater stieg kurzerhand
als Vertriebs- und Marketingleiter bei Ecodry ein. „Brezeleffekt“ sorgt für Salpeter Die Häuser, mit denen
Büsch seitdem zu tun hat, sind krank. Die Feuchtigkeit im Mauerwerk entsteht über Jahrzehnte, manchmal über
Jahrhunderte. Wasser wandert im Inneren nach oben, sobald die Horizontalsperre nicht mehr dicht ist. Die Sperre
– meist aus Bitumen oder Kunststoff – trennt das Fundament von der Mauer. „Nach 25 bis 30 Jahren ist jede Horizontalsperre gefährdet“, erklärt Büsch. Hat das Wasser lange genug gearbeitet, bildet sich eine Salzschicht auf der
Mauer – auch Salpeter genannt. Das Salz sprengt den Putz von der Wand und lässt die Mauer zerfallen. Schuld
daran sei der „Brezeleffekt“,sagt Büsch. „Was passiert, trocknet man eine Breze über Nacht in eine Tüte steckt?
Ein Klumpen Teig. Salz zieht Wasser aus der Luft.“Feuchtigkeit, Salpeter, Schimmel und Moder – das sind die Symptome der Krankheit. Die Therapie: ein elektrokybernetisches Verfahren.

Die Ecodry-Module generieren ein Magnetfeld, das Frequenzen in das Mauerwerk schickt. Die Wassermoleküle
werden durcheinandergebracht und verlieren an Kraft. Der Effekt: Das Wasser kann nicht mehr nach oben
wandern – die Mauer trocknet.Spätestens nach 36 Monaten ist die Hälfte der Schadfeuchtigkeit verschwunden –
Ecodry-Garantie.

Dabei können die Geräte auf verschiedene Geschwindigkeiten und Baustoffe eingestellt werden. Langsam und sanft für alte Fresken, Putz und Holzeinbauten, schnell und stark für das künftige Kellerbüro. Auf diese Weise hat Ecodry
bereits tausende Mauern in ganz Europa entfeuchtet. In Finnland wurden die sechs Meter dicken Mauern der Festung
Suomenlinna getrocknet. In Mailand hat Ecodry die Kirchenmauern der Santa Maria delle Grazie trockengewenn
legt, der Kirche, in der das „Letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci hängt. Aber auch in bayerischen Einfamilienhäusern hängen die weißen Kästchen. Ein Netz von Partnerfirmen zieht sich von Spanien über Italien, Österreich, Tschechien und die Slowakei bis nach Finnland. Ecodry selbst hat lediglich zehn Mitarbeiter.

Mauerentfeuchtung im Tal der Könige Seit 2008 ist der Mittelständler auch in Ägypten aktiv.
Ecodry-Geräte arbeiten in der Unas-Pyramide in Sakkara, die von außen wie eine Ruine wirkt. Der Sandstein zerbröckelt. Im Inneren bedecken Hyroglyphen die Wände. Die Schriftzeichen erzählen von Unas, Pharao der 5.
Dynastie. Er war der erste, der Totensprüche an die Wände seines Königsgrabs pinseln ließ. Doch über Jahrtausende
wanderte Wasser aus dem Boden in die Mauern und ließ die Totensprüche verblassen – bis die Ecodry-Module installiert wurden. Sechs Wochen waren die Geräte in der Unas-Pyramide in Betrieb, als bei Büschs Kontaktmann in Kairo das Telefon klingelte. „Die Menschen waren begeistert“, erzählt Büsch. „Die Farben haben wieder geleuchtet.“
Doch nicht nur in der Unas-Pyramide arbeitet das Ecodry- System, sondern auch tief unter der Erde im Tal der Könige. 100 Meter reicht das Grab des Horemheb hinein in den Berg. Dort hat Ecodry vor vier Jahren ein Pilotprojekt gestartet, das auf die restlichen Gräber ausgeweitet werden soll. Sowohl in den Pyramiden als auch in den Königsgräbern bei Luxor verursachen Feuchtigkeit und eine hohe CO2-Konzentration Schäden an Reliefs und Hyroglyphen. Momentan liegen die Projekte in Ägypten auf Eis. Bevor alle Königsgräber mit dem Ecodry-System ausgerüstet werden konnten, kam die Revolution. Für feuchte Mauern interessierte sich da niemand
mehr. Die früheren Ansprechpartner waren von einem auf den anderen Tag nicht mehr erreichbar. Doch Büsch ist zuversichtlich. „Wir knüpfen gerade alte Fäden.“

Generationswechsel in Sauerlach Ecodry expandiert – und in Sauerlach steht ein Generationswechsel
bevor. Büsch und Ecodry-Gründer Friedrich wollen langsam die „Lasten anders verteilen“. Dabei denken
sie vor allem an Jürgen Krauß – seit 2011 bei Ecodry, seit März 2012 Teil der Geschäftsführung.
Krauß, 46, gebürtiger Schwabe, war früher selbstständig. Er hatte alles rund ums Haus im Angebot, auch
Mauerentfeuchtung. So lernte er Werner Büsch und Ecodry kennen. Er habe das Potenzial sofort erkannt, sagt Krauß.
„Ein krankes Haus geht den Menschen nah. Ein emotionales Thema, dem wir mit Leidenschaft und moderner
Technologie begegnen.“ In Sauerlach herrscht Aufbruchstimmung. In Maria Stern haben die Ecodry-Geräte
derweil ihren Dienst getan. Die Homöopathie war erfolgreich. Auch nach drei Jahren sind die Mauern in der kleinen
Wallfahrtskirche trocken

Der Bericht in PDF
 


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